KapFixIT Zertifikatstrainer

// Lernkapitel

MS-700

Erst lesen, dann üben. Jeder Prüfungsbereich einmal im Zusammenhang erklärt: worum es geht, was sitzen muss und wie der Anbieter genau diesen Bereich abfragt.

// Kapitel 1 · 40 bis 45 % der Prüfung

Konfigurieren und Verwalten einer Teams-Umgebung

Dieser Bereich hat das größte Gewicht und beschreibt alles, was einmal eingerichtet wird und danach für den ganzen Mandanten gilt.

Teams steht nie allein. Ein Team bringt eine Microsoft-365-Gruppe mit, dahinter liegen eine SharePoint-Website für die Dateien, ein Gruppenpostfach und ein OneNote-Notizbuch. Wer ein Team löscht, löscht diese Kette mit. Chatdateien landen dagegen im OneDrive des Absenders, nicht in der Website des Teams. Diese Aufteilung erklärt die meisten Fragen zu Berechtigungen und Wiederherstellung.

Die Steuerung läuft über RichtlinienVerbindliche Vorgabe der Leitung, was in der Organisation gilt.. Für fast jeden Bereich gibt es eine eigene Richtlinienart: Besprechungen, Nachrichten, Apps, Anrufe, LivestreamFührt eine Suchabfrage fortlaufend auf eingehenden Daten aus.. Jede Richtlinie hat eine globale Standardfassung, die für alle gilt, solange nichts anderes zugewiesen ist. Zuweisungen erfolgen an Nutzer oder über RichtlinienpaketeBündel vorkonfigurierter Richtlinien mehrerer Arten für eine Rolle. und Gruppen; bei mehreren Zuweisungen entscheidet die Rangfolge.

Dazu kommen die Grenzen der Zusammenarbeit. Der externe Zugriff regelt die Kommunikation mit anderen Teams-Mandanten und mit Nutzern anderer Dienste. Der GastzugriffExterne erhalten ein Gastobjekt im Verzeichnis und werden Mitglied eines Teams. bringt Externe als Mitglieder in ein Team. InformationsbarrierenTechnische Trennung zweier Personengruppen; verhindert Chat, Anrufe und gemeinsame Teams. verhindern Kommunikation zwischen bestimmten Gruppen, wenn Regeln das verlangen.

Zur UmgebungEigener Container für Apps, Flows und Daten mit eigener Region und eigenen Rechten. gehören schließlich Netzwerkfragen: genügend Bandbreite, offene Ports, DienstgüteBevorzugte Behandlung bestimmter Verkehrsarten. für Sprache und Video, und die Nutzung des Netzplaners für die Auslegung.

Das muss sitzen

  • Ein Team besteht aus Gruppe, SharePoint-Website, Postfach und Notizbuch. Chatdateien liegen im OneDrive des Absenders.
  • Externer ZugriffVerbund für Chat, Anruf und Besprechung mit anderen Organisationen; keine Teammitgliedschaft. ist Kommunikation nach außen, GastzugriffExterne erhalten ein Gastobjekt im Verzeichnis und werden Mitglied eines Teams. ist Mitgliedschaft von außen.
  • Die globale RichtlinieVerbindliche Vorgabe der Leitung, was in der Organisation gilt. gilt, bis eine andere zugewiesen wird; bei mehreren entscheidet die Rangfolge.
  • InformationsbarrierenTechnische Trennung zweier Personengruppen; verhindert Chat, Anrufe und gemeinsame Teams. trennen Gruppen dauerhaft und wirken auch in Chats und Besprechungen.
  • Ohne die freigegebenen Ports und ausreichende Bandbreite hilft keine RichtlinieVerbindliche Vorgabe der Leitung, was in der Organisation gilt. gegen schlechte Sprachqualität.

So wird gefragtRechne mit Fällen, in denen zwei Richtlinien auf denselben Nutzer treffen. Kläre erst die Zuweisung, dann die Rangfolge, dann die Einstellung.

Fragen dazu üben: Konto nötig 42 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 2 · 20 bis 25 % der Prüfung

Verwalten von Teams, Kanälen, Chats und Apps

Der zweite Bereich behandelt den Alltag in Teams: Wer legt Teams an, welche Kanalarten gibt es, wie werden Apps und Chats gesteuert.

Beim Anlegen ist die Frage, wer das darf. Standardmäßig darf es jeder; über die Gruppeneinstellungen lässt sich das auf eine Gruppe einschränken. Namensrichtlinien erzwingen Präfixe und sperren unerwünschte Wörter, und eine AblaufrichtlinieSetzt eine Lebensdauer für Microsoft-365-Gruppen; Aktivität verlängert automatisch. räumt ungenutzte Gruppen nach einer Frist wieder auf, mit Erinnerung an die Besitzer.

Kanäle gibt es in drei Arten. Standardkanäle sehen alle Mitglieder. Private Kanäle haben eine eigene Mitgliederliste und eine eigene SharePoint-Website. Freigegebene Kanäle lassen sich mit Menschen aus anderen Teams und anderen Mandanten teilen, ohne dass jemand das Team wechseln oder Gast werden muss. Der Unterschied zwischen privat und freigegeben ist der häufigste Prüfungsstoff des Bereichs.

Apps werden über App-BerechtigungsrichtlinienBestimmt, welche Apps genutzt werden dürfen. erlaubt oder gesperrt und über App-Einrichtungsrichtlinien angeheftet. Benutzerdefinierte Apps lassen sich zulassen oder unterbinden.

Zur Verwaltung gehört das Aufräumen: ein archiviertes Team bleibt lesbar, ein gelöschtes Team lässt sich innerhalb der Frist wiederherstellen, weil die dahinterliegende Gruppe erst nach dieser Frist endgültig verschwindet.

Das muss sitzen

  • Privater KanalNur für ausgewählte Teammitglieder sichtbar; eigene SharePoint-Website.: eigene Mitglieder im selben Team. Freigegebener KanalAuch für Personen außerhalb des Teams und anderer Organisationen freigebbar; eigene Website.: Zusammenarbeit über Team- und Mandantengrenzen.
  • Ein privater und ein freigegebener KanalAuch für Personen außerhalb des Teams und anderer Organisationen freigebbar; eigene Website. haben jeweils eine eigene SharePoint-Website.
  • Wer Teams anlegen darf, wird über die Gruppeneinstellungen begrenzt, nicht in Teams selbst.
  • Archivieren behält den Lesezugriff, Löschen startet eine Frist zur Wiederherstellung.
  • Berechtigungsrichtlinien erlauben Apps, Einrichtungsrichtlinien heften sie an.

So wird gefragtAchte auf die Wörter aus einem anderen Mandanten oder ohne Gast zu werden. Sie zeigen fast immer auf einen freigegebenen Kanal.

Fragen dazu üben: Konto nötig 22 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 3 · 15 bis 20 % der Prüfung

Verwalten von Besprechungen und Sprachanrufen

Besprechungen und Telefonie sind das Feld, in dem Teams am meisten Einstellungen kennt.

Besprechungsrichtlinien regeln, was Organisator und Teilnehmer dürfen: Aufzeichnung, Transkription, Lobby, Bildschirmfreigabe, Untertitel. Die Lobby ist die wichtigste davon, weil sie entscheidet, wer direkt hereinkommt und wer wartet. Besprechungseinstellungen gelten für den Mandanten, etwa anonymer Beitritt und die Frage, ob nicht authentifizierte Teilnehmer erlaubt sind. Für große Veranstaltungen gibt es LivestreamsFührt eine Suchabfrage fortlaufend auf eingehenden Daten aus. und Rathausformate mit eigenen Rollen.

Auf der Sprachseite beginnt alles mit einer Telefonnummer. Der AnrufplanTelefonanbindung durch Microsoft, inklusive Rufnummern. bezieht sie von Microsoft. Der Betreiberanschluss bringt einen vorhandenen AnbieterErweiterung, die Ressourcen in Schnittstellenaufrufe übersetzt. über einen zertifizierten Partner mit. Das direkte Routing bindet die eigene Telefonanlage über einen Sitzungsrandcontroller an. Welcher Weg passt, hängt von Land, Bestand und Verträgen ab.

Dazu kommen die Funktionen rund um den Anruf: Anrufwarteschlangen verteilen eingehende Anrufe an eine Gruppe, automatische TelefonzentralenNimmt Anrufe mit Ansage entgegen und verteilt sie per Tastenwahl. führen Anrufer über ein Menü, und beide brauchen eine Ressourcenkonten mit passender Lizenz. Notrufe verlangen Standortangaben, damit die Leitstelle die richtige Adresse bekommt. Anrufrichtlinien und Wählpläne legen fest, wer wohin telefonieren darf.

Das muss sitzen

  • Die Lobby entscheidet, wer wartet. Sie ist die wirksamste Einstellung gegen ungebetene Teilnehmer.
  • AnrufplanTelefonanbindung durch Microsoft, inklusive Rufnummern., Betreiberanschluss und direktes Routing sind drei Wege zur Rufnummer.
  • WarteschlangePuffer, aus dem genau ein Verarbeiter eine Nachricht abholt. und Telefonzentrale brauchen jeweils ein RessourcenkontoIdentität für Telefonzentrale oder Warteschleife mit eigener kostenloser Lizenz. mit Lizenz.
  • Notrufe brauchen einen gepflegten Standort, sonst geht der Anruf an die falsche Leitstelle.
  • Besprechungsrichtlinie gilt für Nutzer, Besprechungseinstellung gilt für den Mandanten.

So wird gefragtBei Telefoniefragen zuerst prüfen, ob eine vorhandene Anlage oder ein vorhandener Anbieter im Spiel ist. Das entscheidet zwischen direktem Routing, Betreiberanschluss und Anrufplan.

Fragen dazu üben: Konto nötig 18 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 4 · 15 bis 20 % der Prüfung

Überwachen, Berichterstattung über und Problembehandlung

Der letzte Bereich beantwortet die Frage, woran man sieht, dass etwas nicht stimmt, und wo man nachsieht.

Die NutzungsberichteAuswertung von aktiven Nutzern, Chats, Besprechungen, Anrufen und App-Nutzung. im Administrationszentrum zeigen, wie viel und was genutzt wird: aktive Nutzer, Geräte, Besprechungen, Apps. Sie beantworten Fragen zur Einführung, nicht zur Qualität.

Für die Qualität gibt es das Anrufqualitäts-Dashboard. Es arbeitet mit zusammengefassten Daten über viele Anrufe und zeigt Muster: ein Standort mit dauerhaft schlechten Werten, ein Netzwerksegment mit Paketverlust, ein Gerätetyp mit Auffälligkeiten. Für den einzelnen Anruf ist die AnrufanalyseDetailansicht eines einzelnen Anrufs oder einer Besprechung im Benutzerprofil. am Nutzer der richtige Ort; sie zeigt die konkrete Sitzung mit Jitter, Paketverlust und Verzögerung.

Daneben stehen die WerkzeugeFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. für Störungen und Vorfälle. Der Dienstzustand meldet ProblemeUrsache oder mögliche Ursache eines oder mehrerer Vorfälle. auf der Anbieterseite, die Nachrichtenzentrale kündigt Änderungen an. PowerShell ist für Massenaufgaben und für Einstellungen gedacht, die im Portal fehlen.

Zur Fehlersuche gehört ein festes Vorgehen: Betrifft es einen Nutzer, einen Standort oder alle. Ist es Zuweisung, Lizenz, Netzwerk oder Dienst. Diese Reihenfolge spart in der Prüfung wie im Alltag die meiste Zeit.

Das muss sitzen

  • NutzungsberichteAuswertung von aktiven Nutzern, Chats, Besprechungen, Anrufen und App-Nutzung. zeigen Einführung, das Anrufqualitäts-Dashboard zeigt Qualität.
  • Für einen einzelnen Anruf ist die AnrufanalyseDetailansicht eines einzelnen Anrufs oder einer Besprechung im Benutzerprofil. am Nutzer der richtige Ort.
  • Jitter, Paketverlust und Verzögerung sind die drei Kennwerte für Sprachqualität.
  • Der Dienstzustand meldet Störungen, die Nachrichtenzentrale kündigt Änderungen an.
  • PowerShell ist der Weg für Massenänderungen und für Einstellungen ohne Oberfläche.

So wird gefragtAchte darauf, ob nach einem Muster über viele Anrufe oder nach einem einzelnen Vorfall gefragt wird. Danach richtet sich, welches Werkzeug die richtige Antwort ist.

Fragen dazu üben: Konto nötig 18 Fragen in diesem Bereich

Die Kapitel folgen der veröffentlichten Gliederung des Anbieters (Skills measured, Stand 28.04.2026), zuletzt geprüft am 09.09.2026. Verbindlich bleibt, was der Anbieter schreibt.

Diese Kapitel sind frei lesbar, ohne Konto. Die Übungsfragen dazu brauchen eines, weil sie sich merken, was du beantwortet hast und wann sie wiederkommen. Was der Zugang kostet.