KapFixIT Zertifikatstrainer

// Lernkapitel

LPIC-1

Erst lesen, dann üben. Jeder Prüfungsbereich einmal im Zusammenhang erklärt: worum es geht, was sitzen muss und wie der Anbieter genau diesen Bereich abfragt.

// Kapitel 1 · 4 bis 10 % der Prüfung

Systemarchitektur

LPIC-1 beginnt bei der Hardware und beim Start des Systems.

Das System erkennt Geräte über den Kernel und stellt Informationen in den virtuellen Dateisystemen unter /procVirtuelles Dateisystem mit Prozess- und Kernelinformationen. und /sysVirtuelles Dateisystem mit Geräte- und Treiberinformationen. bereit. Dort steht, welche Prozessoren, welcher Speicher, welche Geräte und welche Unterbrechungen vorhanden sind. Die WerkzeugeFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. zur Anzeige von PCI- und USB-Geräten fragen dieselben Quellen ab.

KernelmoduleNachladbarer Teil des Kernels, meist ein Treiber. erweitern den Kernel zur Laufzeit. Sie werden geladen, entladen und aufgelistet, und ihre Abhängigkeiten werden aus einer Datei gelesen, die bei Bedarf neu erzeugt wird. Ein Gerät, das nicht funktioniert, hat oft nur ein fehlendes ModulWiederverwendbares Verzeichnis mit Konfiguration, Eingaben und Ausgaben..

Der Startvorgang läuft in festen Stufen. Die Firmware startet den BootloaderProgramm, das Kernel und anfängliche Speicherplatte lädt., der Bootloader lädt Kernel und initiale Ramdisk, der Kernel startet den ersten Prozess, und dieser bringt das System in den gewünschten ZustandZuordnung zwischen beschriebenen Ressourcen und tatsächlichen Objekten.. Bei GRUB liegt die Konfiguration in einer Datei, die aus Vorlagen erzeugt wird; von Hand geändert wird die Vorlage, nicht das ErgebnisWas Empfangende durch eine Leistung erreichen..

Der erste Prozess ist heute meist systemd. Ziele lösen die früheren Runlevel ab, Dienste werden über Units beschrieben, und der ZustandZuordnung zwischen beschriebenen Ressourcen und tatsächlichen Objekten. wird über einen einheitlichen Befehl abgefragt und gesetzt. Meldungen des Starts stehen im JournalZentrale, filterbare Protokollsammlung des Systemverwalters..

Das muss sitzen

  • Informationen über Geräte stehen in /procVirtuelles Dateisystem mit Prozess- und Kernelinformationen. und /sysVirtuelles Dateisystem mit Geräte- und Treiberinformationen..
  • Ein nicht funktionierendes Gerät braucht oft nur ein fehlendes KernelmodulNachladbarer Teil des Kernels, meist ein Treiber..
  • Bei GRUB wird die Vorlage geändert und die Konfiguration daraus erzeugt.
  • Ziele in systemd lösen die früheren Runlevel ab.
  • Startmeldungen stehen im JournalZentrale, filterbare Protokollsammlung des Systemverwalters., nicht in einer klassischen Textdatei.

So wird gefragtAchte darauf, ob eine Frage nach dem Zustand oder nach der Konfiguration fragt. Der Zustand steht in /proc und /sys, die Konfiguration in /etc.

Fragen dazu üben: Konto nötig 8 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 2 · 7 bis 13 % der Prüfung

Installation und Paketverwaltung

Der zweite Bereich behandelt Installation und Paketverwaltung.

Bei der Aufteilung der Datenträger geht es um die Frage, welche Verzeichnisse eine eigene Partition bekommen. Typische Kandidaten sind das Wurzelverzeichnis, der Bereich für veränderliche Daten, die Heimatverzeichnisse und der Auslagerungsbereich. Getrennte Bereiche verhindern, dass ein volllaufendes ProtokollEintrag mit Text und Struktur, der im Log-Analytics-Arbeitsbereich landet und mit KQL abgefragt wird. das ganze System anhält.

Der logische Datenträgerverwalter fügt eine Schicht zwischen Partition und Dateisystem ein. Physische Datenträger werden zu einer Gruppe zusammengefasst, daraus entstehen logische Datenträger, die sich im laufenden Betrieb vergrößern lassen. Das ist der Hauptgrund für seinen Einsatz.

Bei den Paketen gibt es zwei Welten. In der einen arbeiten dpkg auf Paketebene und apt auf Quellenebene mit Abhängigkeitsauflösung. In der anderen arbeiten rpm auf Paketebene und die zugehörigen WerkzeugeFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. auf Quellenebene. Die Aufgabenteilung ist in beiden Welten gleich: Das untere Werkzeug installiert eine Datei, das obere holt sie und löst Abhängigkeiten auf.

Bibliotheken werden dynamisch geladen. Die WerkzeugeFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. zur Anzeige der benötigten Bibliotheken und zur Pflege des ZwischenspeichersVorgeschalteter Speicher für wiederkehrende Antworten. gehören dazu, ebenso die Konfigurationsdateien mit den Suchpfaden.

Das muss sitzen

  • Getrennte Bereiche verhindern, dass ein volllaufendes Verzeichnis das System anhält.
  • Der logische Datenträgerverwalter erlaubt Vergrößerung im laufenden Betrieb.
  • dpkg und rpm arbeiten auf Paketebene, apt und die zugehörigen WerkzeugeFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. auf Quellenebene.
  • Abhängigkeiten löst nur das obere WerkzeugFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. auf.
  • Fehlende Bibliotheken zeigen sich beim Start eines Programms, nicht bei der Installation.

So wird gefragtAchte darauf, ob ein Werkzeug aus einer Quelle nachladen soll. Das entscheidet zwischen der unteren und der oberen Ebene.

Fragen dazu üben: Konto nötig 11 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 3 · 18 bis 25 % der Prüfung

GNU- und Unix-Befehle

Dieser Bereich hat das größte Gewicht und behandelt die Arbeit auf der Kommandozeile.

Der Kern ist die Verkettung. Die Standardausgabe eines Befehls wird zur Standardeingabe des nächsten. UmleitungenVerbindung eines Datenstroms mit einer Datei. schreiben in Dateien oder lesen aus ihnen, und die Fehlerausgabe ist ein eigener Kanal, der getrennt behandelt wird. Wer die Kanäle sicher unterscheidet, löst viele Aufgaben allein damit.

Zur Textverarbeitung gehören die WerkzeugeFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. zum Anzeigen, Sortieren, Zählen, Ausschneiden, Ersetzen, Zusammenfügen und Vergleichen. sed ersetzt zeilenweise, awk arbeitet mit Feldern und Bedingungen. Reguläre Ausdrücke sind die gemeinsame Sprache dahinter, und die Unterschiede zwischen einfachen und erweiterten Ausdrücken gehören gelernt.

Zur Dateiverwaltung gehören Kopieren, Verschieben, Löschen, Anlegen, Verknüpfen und Suchen. Harte Verknüpfungen zeigen auf denselben Dateiknoten und funktionieren nur innerhalb eines Dateisystems; weiche Verknüpfungen zeigen auf einen Pfad und können ins Leere laufen.

Zur Prozessverwaltung gehören das Auflisten, das Beobachten, das Senden von Signalen und die Steuerung von Vordergrund und Hintergrund. Die Priorität wird beim Start oder nachträglich verändert.

Das muss sitzen

  • Standardausgabe und Fehlerausgabe sind getrennte Kanäle.
  • Harte Verknüpfungen bleiben im Dateisystem, weiche können ins Leere zeigen.
  • sed arbeitet zeilenweise, awk arbeitet mit Feldern.
  • Ein Signal beendet einen Prozess nicht immer sofort; das harte Signal lässt sich nicht abfangen.
  • Die Priorität wird beim Start oder nachträglich gesetzt, nicht im Programm.

So wird gefragtErwarte Befehlsketten mit einer Umleitung. Prüfe zuerst, welcher Kanal umgeleitet wird.

Fragen dazu üben: Konto nötig 24 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 4 · 9 bis 15 % der Prüfung

Geräte und Dateisysteme

Der vierte Bereich behandelt Geräte, Dateisysteme und Rechte.

Ein Datenträger wird partitioniert, formatiert und eingehängt. Der Einhängepunkt ist ein Verzeichnis; alles darunter gehört danach zum eingehängten Dateisystem. Dauerhaft eingehängt wird über die Tabelle in /etc/fstab, in der Gerät, Ziel, Typ, Optionen und Prüfreihenfolge stehen. Statt des Gerätenamens wird besser die Kennung verwendet, weil Gerätenamen sich ändern können.

Bei den Dateisystemen sind die verbreiteten Vertreter und ihre WerkzeugeFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. zum Prüfen und Anpassen zu kennen. Der freie Platz wird auf zwei Weisen knapp: durch belegte Blöcke und durch aufgebrauchte Dateiknoten. Beides wird mit unterschiedlichen Optionen desselben Werkzeugs geprüft, und ein volles Dateisystem trotz freiem Platz ist fast immer der zweite FallBearbeitbarer Vorgang aus einer oder mehreren Warnungen, mit Notizen und Abschlussentscheidung..

Bei den Rechten gibt es drei Gruppen: EigentümerVerantwortliche Person im Fachbereich, die über Einstufung und Zugriff entscheidet., Gruppe, RestZugriffsart auf Schnittstellen über HTTP-Methoden wie GET und PUT., jeweils mit Lesen, Schreiben und Ausführen. Auf einem Verzeichnis bedeutet Ausführen das Betreten. Dazu kommen die besonderen Bits: das Setzen der Benutzer- oder Gruppenkennung beim Ausführen und das HaftbitSchutz gemeinsam genutzter Verzeichnisse gegen das Löschen fremder Dateien., das in gemeinsamen Verzeichnissen verhindert, dass jemand fremde Dateien löscht.

Die Standardrechte neuer Dateien ergeben sich aus der Maske, die von den Grundrechten abgezogen wird.

Das muss sitzen

  • In der EinhängetabelleDatei mit den dauerhaft einzuhängenden Dateisystemen. besser die Kennung als den Gerätenamen verwenden.
  • Ein volles Dateisystem trotz freiem Platz bedeutet aufgebrauchte Dateiknoten.
  • Auf einem Verzeichnis bedeutet Ausführen das Betreten.
  • Das HaftbitSchutz gemeinsam genutzter Verzeichnisse gegen das Löschen fremder Dateien. verhindert das Löschen fremder Dateien in gemeinsamen Verzeichnissen.
  • Die Maske wird von den Grundrechten abgezogen, sie setzt sie nicht.

So wird gefragtErwarte Rechteangaben in Zahlen und in Buchstaben. Beide Schreibweisen müssen sicher ineinander überführt werden können.

Fragen dazu üben: Konto nötig 12 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 5 · 6 bis 11 % der Prüfung

Shell und Skripte

Der fünfte Bereich behandelt die Shell und einfache Skripte.

Die Shell arbeitet mit VariablenEingabewert von außen mit Typ und optionaler Vorgabe.. Eine gesetzte Variable gilt nur in der aktuellen Shell; erst durch ExportKennzeichnung einer Variablen zur Vererbung an Kindprozesse. wird sie an gestartete Programme weitergegeben. Der Suchpfad bestimmt, wo nach Befehlen gesucht wird.

Die Startdateien werden je nach Art der Shell gelesen. Eine Anmeldeshell liest andere Dateien als eine reine interaktive Shell, und Dateien im Heimatverzeichnis überschreiben die systemweiten. Wer eine Einstellung setzt, die nicht wirkt, hat sie meist in der falschen Datei.

Skripte beginnen mit der Angabe des Interpreters in der ersten Zeile. Sie kennen Bedingungen, Schleifen, Funktionen und den Zugriff auf Aufrufparameter. Der RückgabewertErgebniscode eines Befehls; Null bedeutet Erfolg. des letzten Befehls steht in einer besonderen VariablenEingabewert von außen mit Typ und optionaler Vorgabe. und ist die Grundlage für Verzweigungen: null bedeutet Erfolg, alles andere einen Fehler.

Zur Prüfung von Bedingungen dient der Testbefehl mit seinen Kurzformen, mit dem Dateien, Zeichenketten und Zahlen verglichen werden. Die Vergleichsoperatoren für Zahlen und für Zeichenketten sind verschieden und werden gern verwechselt.

Zuletzt gehört die Zeichenersetzung dazu: Anführungszeichen, Auswertung von Ausdrücken und die ErsetzungBeziehung zwischen zwei App-Versionen, die die alte beim Ausrollen der neuen entfernt oder überschreibt. von Befehlsausgaben.

Das muss sitzen

  • Ohne ExportKennzeichnung einer Variablen zur Vererbung an Kindprozesse. bleibt eine VariableEingabewert von außen mit Typ und optionaler Vorgabe. in der aktuellen Shell.
  • Anmeldeshell und interaktive Shell lesen verschiedene Startdateien.
  • RückgabewertErgebniscode eines Befehls; Null bedeutet Erfolg. null bedeutet Erfolg, alles andere einen Fehler.
  • Zahlen und Zeichenketten werden mit verschiedenen Operatoren verglichen.
  • Doppelte Anführungszeichen lassen ErsetzungenBeziehung zwischen zwei App-Versionen, die die alte beim Ausrollen der neuen entfernt oder überschreibt. zu, einfache nicht.

So wird gefragtAchte auf Fragen, warum eine Einstellung nicht wirkt. Die Antwort liegt fast immer in der falschen Startdatei oder im fehlenden Export.

Fragen dazu üben: Konto nötig 9 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 6 · 1 bis 6 % der Prüfung

Benutzeroberflächen

Dieser Bereich ist klein und behandelt die grafische Oberfläche und die Barrierefreiheit.

Historisch war X11 das System für grafische Ausgaben, heute ist Wayland verbreitet. Beide trennen den AnzeigeserverVermittler zwischen Anwendungen und Ein- beziehungsweise Ausgabegeräten. von den Anwendungen. Ein Anzeigemanager stellt den Anmeldebildschirm bereit und startet danach die Sitzung. Eine Arbeitsumgebung ist die Sammlung aus Fenstermanager, Leisten und Anwendungen.

Bei der Fernanzeige geht es um zwei Wege: die WeiterleitungVerbindung der Ausgabe eines Programms mit der Eingabe des nächsten. einzelner Anwendungen über eine verschlüsselte Verbindung und die Übertragung eines ganzen Bildschirms über ein Fernanzeigeprotokoll.

Bei der Barrierefreiheit geht es um die Hilfen, die das System bereitstellt: Vergrößerung, Vorlesen, Bildschirmtastatur, hoher Kontrast, große Schrift, Tastaturhilfen für Menschen, die mehrere Tasten nicht gleichzeitig drücken können, und Mausersatz über den Ziffernblock. Die Prüfung fragt hier vor allem nach den Namen der Funktionen und danach, welches ProblemUrsache oder mögliche Ursache eines oder mehrerer Vorfälle. sie lösen.

Zum Betrieb gehört, dass eine grafische Oberfläche auf einem Server meist nicht installiert wird. Weniger Software bedeutet weniger Angriffsfläche und weniger Aktualisierungen.

Das muss sitzen

  • Der Anzeigemanager liefert den Anmeldebildschirm, die Arbeitsumgebung den RestZugriffsart auf Schnittstellen über HTTP-Methoden wie GET und PUT..
  • Einzelne Anwendungen lassen sich über eine verschlüsselte Verbindung weiterleiten.
  • Barrierefreiheitsfunktionen werden nach dem ProblemUrsache oder mögliche Ursache eines oder mehrerer Vorfälle. gefragt, das sie lösen.
  • Auf Servern wird die grafische Oberfläche in der Regel nicht installiert.
  • X11 und Wayland trennen beide AnzeigeserverVermittler zwischen Anwendungen und Ein- beziehungsweise Ausgabegeräten. und Anwendung.

So wird gefragtDieser Bereich hat wenige Fragen. Lerne die Namen der Hilfsfunktionen, damit die Punkte sicher sind.

Fragen dazu üben: Konto nötig 4 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 7 · 7 bis 13 % der Prüfung

Administrative Aufgaben

Der siebte Bereich behandelt Benutzer, Gruppen und geplante Aufgaben.

Benutzer stehen in /etc/passwd, ihre Kennwörter in /etc/shadow, Gruppen in /etc/group. Ein Benutzer hat eine Kennung, eine Hauptgruppe, ein Heimatverzeichnis und eine Anmeldeshell. Wer sich nicht anmelden können soll, bekommt eine Shell, die sofort endet.

Die WerkzeugeFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. zum Anlegen, Ändern und Löschen von Benutzern und Gruppen gehören dazu, ebenso die Alterung von Kennwörtern mit Mindest- und Höchstdauer und Warnfrist.

Geplante Aufgaben laufen über zwei Wege. Der klassische Dienst arbeitet mit Tabellen je Benutzer und mit systemweiten Verzeichnissen; die Zeitangabe besteht aus Minute, Stunde, TagSchlüssel-Wert-Paar an einer Ressource, das für Kostenauswertung und Zuordnung genutzt wird. Wird nicht automatisch vererbt. im Monat, Monat und Wochentag. Für einmalige AufgabenZu einem festen Zeitpunkt einmal ausgeführter Befehl. gibt es einen eigenen Befehl. Daneben stehen die Zeitgeber von systemd, die dasselbe leisten und sich in dieselbe Verwaltung einfügen.

Zur Lokalisierung gehören Sprache und Zeichensatz über Umgebungsvariablen sowie die Zeitzone. Die Systemzeit läuft üblicherweise in koordinierter Weltzeit, und die Anzeige rechnet in die lokale Zeit um. Ein WerkzeugFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. zur Umwandlung von Zeichensätzen gehört ebenfalls in diesen Bereich.

Das muss sitzen

  • Kennwörter stehen in /etc/shadow, nicht in /etc/passwd.
  • Wer sich nicht anmelden soll, bekommt eine Shell, die sofort endet.
  • Die Zeitangabe lautet Minute, Stunde, TagSchlüssel-Wert-Paar an einer Ressource, das für Kostenauswertung und Zuordnung genutzt wird. Wird nicht automatisch vererbt., Monat, Wochentag.
  • Zeitgeber von systemd sind die moderne Entsprechung geplanter Aufgaben.
  • Die Systemzeit läuft in koordinierter Weltzeit, die Anzeige rechnet um.

So wird gefragtErwarte Zeitangaben für geplante Aufgaben mit der Frage, wann sie laufen. Die Reihenfolge der fünf Felder muss sitzen.

Fragen dazu üben: Konto nötig 11 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 8 · 6 bis 12 % der Prüfung

Wesentliche Systemdienste

Der achte Bereich behandelt die Systemdienste, die überall gebraucht werden.

Die Protokollierung läuft heute über das JournalZentrale, filterbare Protokollsammlung des Systemverwalters., das strukturiert speichert und mit Filtern nach Zeit, Dienst und Priorität abgefragt wird. Daneben besteht die klassische Protokollierung in Textdateien weiter, mit Einrichtungen und SchweregradenStufe einer Syslog-Meldung von 0 (Notfall) bis 7 (Fehlersuche). als Ordnungssystem. Die Rotation sorgt dafür, dass ProtokolleEintrag mit Text und Struktur, der im Log-Analytics-Arbeitsbereich landet und mit KQL abgefragt wird. nicht unbegrenzt wachsen.

Die Zeit wird über einen ZeitdienstSynchronisiert die Uhrzeit entlang der Domänenhierarchie; der PDC-Emulator ist die maßgebliche Quelle. synchron gehalten. Ohne gleiche Uhren sind ProtokolleEintrag mit Text und Struktur, der im Log-Analytics-Arbeitsbereich landet und mit KQL abgefragt wird. nicht vergleichbar und verschlüsselte Verbindungen scheitern.

Die Mailzustellung auf dem System kennt einen AgentenVerfolgt ein Ziel über mehrere Schritte und ruft dafür selbstständig Werkzeuge auf. für die Übertragung, eine lokale WarteschlangePuffer, aus dem genau ein Verarbeiter eine Nachricht abholt. und die UmleitungVerbindung eines Datenstroms mit einer Datei. von Nachrichten über Aliasdateien. Für die Prüfung genügt das Grundverständnis: Wohin geht Post an root, und wie sieht man, was in der Warteschlange steht.

Das Drucksystem arbeitet mit einem Serverdienst, WarteschlangenPuffer, aus dem genau ein Verarbeiter eine Nachricht abholt. und Aufträgen. Die WerkzeugeFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. zum Anzeigen, Abbrechen und Verwalten gehören dazu.

Zum Bereich gehört außerdem der Umgang mit Diensten allgemein: starten, stoppen, neu laden, beim Systemstart aktivieren und deaktivieren, sowie die Frage, warum ein Dienst nicht startet. Das JournalZentrale, filterbare Protokollsammlung des Systemverwalters. des Dienstes beantwortet sie fast immer.

Das muss sitzen

  • Das JournalZentrale, filterbare Protokollsammlung des Systemverwalters. wird nach Zeit, Dienst und Priorität gefiltert.
  • Rotation verhindert, dass ProtokolleEintrag mit Text und Struktur, der im Log-Analytics-Arbeitsbereich landet und mit KQL abgefragt wird. das Dateisystem füllen.
  • Ohne synchrone Uhren scheitern verschlüsselte Verbindungen.
  • Post an root wird über Aliasdateien umgeleitet.
  • Warum ein Dienst nicht startet, steht fast immer in seinem JournalZentrale, filterbare Protokollsammlung des Systemverwalters..

So wird gefragtAchte auf die Unterscheidung zwischen Neustart und Neuladen. Neuladen behält bestehende Verbindungen.

Fragen dazu üben: Konto nötig 9 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 9 · 9 bis 15 % der Prüfung

Netzwerkgrundlagen

Der neunte Bereich behandelt Netzwerkgrundlagen.

Zur Adressierung gehören IPv4 mit Netzmaske und Teilnetzen, private Bereiche und IPv6 mit seinen Adresstypen. Verbindungslokale AdressenIPv6-Adresse aus fe80::/10, gültig nur auf der jeweiligen Verbindung. gelten nur auf dem Segment.

Zur Konfiguration gehören die Anzeige und das Setzen von Adressen und Routen mit den aktuellen WerkzeugenFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien., die StandardrouteAuffangeintrag 0.0.0.0/0 für alles, wofür kein genauerer Eintrag passt. und die Frage, ob eine Schnittstelle ihre Adresse fest hat oder über DHCP bekommt. Dauerhaft wird die Einstellung je nach Distribution an unterschiedlichen Orten hinterlegt.

Zur Namensauflösung gehören die Datei mit den festen Zuordnungen, die Konfiguration der Auflöser und die Reihenfolge, in der Quellen befragt werden. Eine falsche Reihenfolge erklärt viele merkwürdige Fehler.

Zur Fehlersuche gehört ein festes Vorgehen: Hat die Schnittstelle eine Adresse, erreicht sie das GatewayVerbindungsdienst, über den der Power-BI-Dienst lokale Datenquellen erreicht., erreicht sie eine Adresse außerhalb, löst sie Namen auf, antwortet der Zieldienst auf seinem Port. Die zugehörigen WerkzeugeFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. für Erreichbarkeit, WegverfolgungWerkzeug, das jeden Router auf dem Weg zum Ziel mit Antwortzeit anzeigt., Portanzeige und Namensabfrage gehören dazu.

Zu den Diensten gehört das Grundverständnis der üblichen Ports und ProtokolleEintrag mit Text und Struktur, der im Log-Analytics-Arbeitsbereich landet und mit KQL abgefragt wird., weil sie in der Fehlersuche und in den Sicherheitsfragen wieder auftauchen.

Das muss sitzen

  • Zuerst Adresse, dann GatewayVerbindungsdienst, über den der Power-BI-Dienst lokale Datenquellen erreicht., dann Name, dann Dienst prüfen.
  • Verbindungslokale AdressenIPv6-Adresse aus fe80::/10, gültig nur auf der jeweiligen Verbindung. gelten nur auf dem Segment.
  • Die Reihenfolge der Namensquellen erklärt viele merkwürdige Fehler.
  • Erreichbarkeit per Adresse, aber nicht per Name, ist ein Namensproblem.
  • Dauerhafte Netzkonfiguration liegt je nach Distribution an verschiedenen Orten.

So wird gefragtErwarte Symptombeschreibungen und die Frage nach dem nächsten Schritt. Die feste Reihenfolge führt zur Antwort.

Fragen dazu üben: Konto nötig 14 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 10 · 5 bis 10 % der Prüfung

Sicherheit

Der letzte Bereich behandelt Sicherheit auf Systemebene.

Zur Absicherung gehört zunächst der Überblick: Welche Dienste horchen auf welchen Ports, welche Programme laufen mit erhöhten Rechten, welche Konten gibt es. Ein Dienst, der nicht gebraucht wird, wird abgeschaltet, nicht abgesichert.

Bei den Rechten geht es um die besonderen Bits, um Dateien, die mit fremder Kennung laufen, und um Begrenzungen für Benutzer wie die Zahl der Prozesse und die maximale Dateigröße.

Beim Wechsel der Kennung geht es um den Unterschied zwischen dem vollständigen Wechsel und der gezielten Ausführung einzelner Befehle mit erhöhten Rechten. Der zweite Weg ist vorzuziehen, weil er sich einschränken und protokollieren lässt.

Bei der verschlüsselten Anmeldung geht es um Schlüsselpaare statt Kennwörter, um den AgentenVerfolgt ein Ziel über mehrere Schritte und ruft dafür selbstständig Werkzeuge auf., der den privaten Schlüssel im Speicher hält, um die Datei mit den erlaubten Schlüsseln und um die Absicherung des Dienstes selbst, etwa durch das Abschalten der Anmeldung als Systemverwalter.

Zur Verschlüsselung von Daten gehören die WerkzeugeFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. für Signaturen und Verschlüsselung von Dateien sowie das Grundverständnis von öffentlichen und privaten Schlüsseln.

Zuletzt gehört dazu, dass Aktualisierungen ein Sicherheitswerkzeug sind und keine Fleißaufgabe.

Das muss sitzen

  • Ein nicht gebrauchter Dienst wird abgeschaltet, nicht abgesichert.
  • Gezielte Ausführung einzelner Befehle ist besser als der vollständige Kennungswechsel.
  • Schlüsselpaare sind Kennwörtern bei der Fernanmeldung überlegen.
  • Der private Schlüssel bleibt privat, weitergegeben wird der öffentliche.
  • Aktualisierungen sind ein Sicherheitswerkzeug, keine Fleißaufgabe.

So wird gefragtAchte auf Fragen nach dem Schlüsselpaar. Verwechslungen zwischen öffentlichem und privatem Schlüssel werden gezielt geprüft.

Fragen dazu üben: Konto nötig 8 Fragen in diesem Bereich

Die Kapitel folgen der veröffentlichten Gliederung des Anbieters (LPIC-1 Objectives V5.0 (Prüfungen 101-500 und 102-500)), zuletzt geprüft am 09.09.2026. Verbindlich bleibt, was der Anbieter schreibt.

Diese Kapitel sind frei lesbar, ohne Konto. Die Übungsfragen dazu brauchen eines, weil sie sich merken, was du beantwortet hast und wann sie wiederkommen. Was der Zugang kostet.