KapFixIT Zertifikatstrainer

// Lernkapitel

COMPTIA-NET+

Erst lesen, dann üben. Jeder Prüfungsbereich einmal im Zusammenhang erklärt: worum es geht, was sitzen muss und wie der Anbieter genau diesen Bereich abfragt.

// Kapitel 1 · 20 bis 26 % der Prüfung

Netzwerkkonzepte

Network+ beginnt mit dem Modell, an dem sich die ganze Prüfung entlanghangelt. Das SchichtenmodellEinteilung der Netzwerkfunktionen in Schichten; Grundlage zur Eingrenzung von Störungen. mit seinen sieben Ebenen ordnet Geräte, ProtokolleEintrag mit Text und Struktur, der im Log-Analytics-Arbeitsbereich landet und mit KQL abgefragt wird. und Fehlerbilder. Ein SwitchGerät, das anhand der MAC-Adresse auf Schicht 2 weiterleitet. arbeitet auf der Sicherungsschicht, ein RouterGerät, das anhand der IP-Adresse auf Schicht 3 weiterleitet. auf der Vermittlungsschicht, eine Firewall je nach Bauart auf mehreren. Wer eine Störung einer Schicht zuordnen kann, hat die halbe Fehlersuche hinter sich.

Dann folgen die Topologien und Bauformen: Stern, Masche, Punkt-zu-Punkt, dazu die üblichen Rechenzentrumsentwürfe mit Zugriffs-, Verteil- und Kernschicht oder in der modernen Form mit zwei Ebenen. Netze werden nach Ausdehnung unterschieden, vom persönlichen Netz über das lokale und das Stadtnetz bis zum Weitverkehrsnetz.

Die Adressierung ist der dritte Block. IPv4 mit Netzmaske, Netz- und Broadcastadresse, private Bereiche und Adressübersetzung; IPv6 mit seinen deutlich größeren Bereichen und der automatischen Adressbildung. Unterteilen in Teilnetze ist eine Rechenaufgabe, die man beherrschen muss, nicht nur verstehen.

Zuletzt die Dienste, ohne die nichts funktioniert: DHCP verteilt Adressen, DNS löst Namen auf, NTP hält die Uhren gleich. Und die Cloudbegriffe, die auch hier vorkommen: Dienstarten, Betriebsmodelle und die Anbindung eines eigenen Netzes an einen AnbieterErweiterung, die Ressourcen in Schnittstellenaufrufe übersetzt..

Das muss sitzen

  • SwitchGerät, das anhand der MAC-Adresse auf Schicht 2 weiterleitet. auf der Sicherungsschicht, RouterGerät, das anhand der IP-Adresse auf Schicht 3 weiterleitet. auf der Vermittlungsschicht. Diese Zuordnung trägt die ganze Prüfung.
  • Teilnetze rechnen können ist Pflicht, nicht Kür.
  • Private Adressbereiche brauchen Adressübersetzung, um nach außen zu kommen.
  • DHCP verteilt, DNS löst auf, NTP hält die Zeit. Fällt eines aus, sieht es aus wie ein Netzfehler.
  • IPv6 bildet Adressen automatisch und kommt ohne Adressübersetzung aus.

So wird gefragtRechne mit Aufgaben zur Teilnetzberechnung und mit Zuordnungen von Protokoll zu Schicht. Beides ist mit Übung sicher lösbar.

Fragen dazu üben: Konto nötig 25 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 2 · 17 bis 23 % der Prüfung

Netzwerkimplementierung

Der zweite Bereich behandelt den Aufbau eines Netzes.

Bei der Verkabelung geht es um Kupfer und Glasfaser, um Kategorien, Längenbegrenzungen und Steckertypen. Kupfer ist günstig und störanfällig, Glasfaser überbrückt große Entfernungen und ist unempfindlich gegen elektrische Störungen. Einmodenfaser für weite Strecken, Mehrmodenfaser für kurze.

Bei den Geräten sind SwitchGerät, das anhand der MAC-Adresse auf Schicht 2 weiterleitet., RouterGerät, das anhand der IP-Adresse auf Schicht 3 weiterleitet., Firewall, Zugangspunkt und Lastverteiler die Grundausstattung. Auf dem Switch geht es um virtuelle Netze, Verbindungsleitungen zwischen Switches, das VerfahrenSchrittweise Beschreibung der Umsetzung. gegen Schleifen, die Bündelung mehrerer Leitungen und die Stromversorgung über das Netzwerkkabel.

Beim Routing geht es um die Frage, wie ein Paket seinen Weg findet: statische Einträge, dynamische VerfahrenSchrittweise Beschreibung der Umsetzung. innerhalb einer Organisation und zwischen Organisationen, die StandardrouteAuffangeintrag 0.0.0.0/0 für alles, wofür kein genauerer Eintrag passt. und die Regel, dass die genaueste passende Route gewinnt.

Bei drahtlosen Netzen geht es um Frequenzbänder, Kanäle, überlappungsfreie Kanalwahl, StandardsFestlegung, womit eine Richtlinie erfüllt wird. und Verschlüsselung. Die Ausleuchtung und die Platzierung der Zugangspunkte entscheiden über die Qualität mehr als die Zahl der Geräte.

Zuletzt die physische UmgebungEigener Container für Apps, Flows und Daten mit eigener Region und eigenen Rechten.: Schränke, Kühlung, Stromversorgung mit unterbrechungsfreier Versorgung und Beschriftung, die im Störungsfall Zeit spart.

Das muss sitzen

  • Die genaueste passende Route gewinnt, unabhängig von der Reihenfolge.
  • Einmodenfaser für weite Strecken, Mehrmodenfaser für kurze.
  • Virtuelle Netze trennen auf der Sicherungsschicht, ein RouterGerät, das anhand der IP-Adresse auf Schicht 3 weiterleitet. verbindet sie wieder.
  • Bei drahtlosen Netzen entscheidet die Kanalwahl über die Qualität.
  • Beschriftung ist keine Kosmetik, sie spart im Störungsfall Stunden.

So wird gefragtAchte auf Entfernungsangaben und Störquellen. Sie entscheiden zwischen Kupfer und Glasfaser und zwischen den Fasertypen.

Fragen dazu üben: Konto nötig 22 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 3 · 16 bis 22 % der Prüfung

Netzwerkbetrieb

Der dritte Bereich behandelt den laufenden Betrieb.

ÜberwachungProtokolliert Aktivitäten im Mandanten; die Premiumvariante bewahrt länger auf. ist der Kern. Geräte melden über SNMPProtokoll zur Überwachung und Verwaltung von Netzwerkgeräten; sicher erst ab Version 3., senden ProtokolleEintrag mit Text und Struktur, der im Log-Analytics-Arbeitsbereich landet und mit KQL abgefragt wird. an einen zentralen Sammler und liefern Datenflussinformationen. Aus diesen Daten entsteht eine GrundlinieMessung des Normalzustands als Vergleichsmaßstab für Auffälligkeiten., an der AbweichungenUnterschied zwischen tatsächlichem und gespeichertem Zustand. erkennbar werden. Ohne Grundlinie ist jede Zahl bedeutungslos.

Zur Dokumentation gehören Netzpläne auf physischer und logischer Ebene, Adresspläne, Bestandslisten und Verfahrensbeschreibungen. Ein Netzplan, der zwei Jahre alt ist, kostet im Ernstfall mehr Zeit, als seine Pflege gekostet hätte.

Zur VerfügbarkeitSchutzziel: Informationen und Dienste sind bei Bedarf nutzbar. gehören Redundanz auf allen Ebenen: zwei Netzteile, zwei Leitungen, zwei Geräte, VerfahrenSchrittweise Beschreibung der Umsetzung. zur Übernahme einer virtuellen Adresse. Dazu Sicherungen der Konfigurationen und ein geprüfter Weg zurück.

Zur Steuerung gehören VerfahrenSchrittweise Beschreibung der Umsetzung. für Änderungen, Wartungsfenster und die Frage, wer wann was ändern darf. DienstgüteBevorzugte Behandlung bestimmter Verkehrsarten. priorisiert Verkehr, damit Sprache nicht hinter einem Dateitransfer wartet.

Zur Fernwartung gehören verschlüsselte Zugänge und ein Weg, der auch dann noch funktioniert, wenn das Netz selbst gestört ist. Ein Zugang, der nur über das zu reparierende Netz erreichbar ist, ist im Ernstfall keiner.

Das muss sitzen

  • Ohne GrundlinieMessung des Normalzustands als Vergleichsmaßstab für Auffälligkeiten. ist eine Messung nicht deutbar.
  • Netzpläne und Adresspläne gehören gepflegt, nicht archiviert.
  • DienstgüteBevorzugte Behandlung bestimmter Verkehrsarten. priorisiert Verkehr, sie schafft keine Bandbreite.
  • Konfigurationssicherungen sind so wichtig wie Datensicherungen.
  • Ein Fernzugang über das gestörte Netz ist im Ernstfall keiner.

So wird gefragtAchte auf Fragen nach dem passenden Werkzeug zur Beobachtung. SNMP meldet Zustände, Protokolle melden Ereignisse, Datenflüsse zeigen Verkehr.

Fragen dazu üben: Konto nötig 21 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 4 · 11 bis 17 % der Prüfung

Netzwerksicherheit

Der vierte Bereich behandelt die Absicherung des Netzes.

Die Grundlagen sind die SchutzzieleVertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. und die Unterscheidung von Authentifizierung, AutorisierungFestlegung, welche Rechte ein authentifizierter Zugang erhält. und Abrechnung. Zugriff auf Geräte läuft über zentrale Verzeichnisse statt über lokale Konten, und Verwaltungszugänge werden verschlüsselt.

Am Netzzugang stehen mehrere VerfahrenSchrittweise Beschreibung der Umsetzung.: portbasierte Authentifizierung, die ein Gerät erst nach Anmeldung ins Netz lässt, Zugriffssteuerung nach ZustandZuordnung zwischen beschriebenen Ressourcen und tatsächlichen Objekten. des Geräts, sowie Gästenetze mit Anmeldeseite. Auf dem SwitchGerät, das anhand der MAC-Adresse auf Schicht 2 weiterleitet. schützen Maßnahmen gegen unerwünschte Adressvergabe, gegen gefälschte Adressauflösung und gegen Schleifen.

Firewalls filtern nach Regeln; zustandsbehaftete Filter kennen den Zusammenhang eines Verbindungsaufbaus, zustandslose nicht. Systeme zur Angriffserkennung melden, Systeme zur Angriffsverhinderung blockieren. Für den Fernzugriff gibt es verschlüsselte Tunnel, entweder für einzelne Rechner oder zwischen Standorten.

Die üblichen Angriffe sollte man am Namen erkennen: Überlastung, Zwischenschaltung, Adressvortäuschung, Vergiftung der AdressauflösungGefälschte Antworten auf Adressauflösungsanfragen lenken Verkehr über den Angreifer um., Vergiftung der Namensauflösung, unautorisierte Zugangspunkte, Angriffe auf drahtlose Anmeldung.

Dazu kommt die physische Sicherheit: Wer an ein Kabel oder an einen Schrank kommt, braucht keine SchwachstelleLücke, die ausgenutzt werden kann. in der Software.

Das muss sitzen

  • Zustandsbehaftete Filter kennen den Verbindungszusammenhang, zustandslose nicht.
  • Erkennungssysteme melden, Verhinderungssysteme blockieren.
  • Portbasierte Authentifizierung lässt ein Gerät erst nach Anmeldung ins Netz.
  • Vergiftung der AdressauflösungGefälschte Antworten auf Adressauflösungsanfragen lenken Verkehr über den Angreifer um. ist ein Angriff auf der Sicherungsschicht.
  • Physischer Zugang zum Schrank hebelt jede Softwaremaßnahme aus.

So wird gefragtAchte auf die Beschreibung des Angriffs im Text. Der Name folgt fast immer eindeutig aus dem beschriebenen Verhalten.

Fragen dazu üben: Konto nötig 16 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 5 · 21 bis 27 % der Prüfung

Netzwerkfehlerbehebung

Dieser Bereich hat das größte Gewicht, und er belohnt Systematik statt Raten.

Das Vorgehen ist festgelegt: ProblemUrsache oder mögliche Ursache eines oder mehrerer Vorfälle. erkennen, Vermutung aufstellen, Vermutung prüfen, Plan aufstellen, umsetzen, Wirkung prüfen und vorbeugen, dokumentieren. Die Prüfung fragt diese Schritte auch direkt ab, deshalb lohnt es sich, die Reihenfolge zu kennen.

Inhaltlich hilft der Weg entlang der Schichten. Steckt das Kabel, leuchtet die Verbindung, stimmt die Geschwindigkeit und der Duplexmodus. Hat der Rechner eine Adresse, und ist es die richtige. Erreicht er sein GatewayVerbindungsdienst, über den der Power-BI-Dienst lokale Datenquellen erreicht., erreicht er eine Adresse außerhalb, löst er Namen auf. Antwortet der Zieldienst auf seinem Port.

Die WerkzeugeFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. sind entsprechend geordnet: Kabelprüfer und Leitungssucher für die untere Ebene, Befehle zur Adressanzeige, zur Erreichbarkeitsprüfung und zur WegverfolgungWerkzeug, das jeden Router auf dem Weg zum Ziel mit Antwortzeit anzeigt. für die mittlere, Portprüfung und Paketmitschnitt für die obere.

Typische Fehlerbilder sind doppelte Adressen, ein DuplexkonfliktUnterschiedliche Duplexeinstellung auf beiden Seiten einer Verbindung; erzeugt Fehler und Einbrüche. mit vielen Fehlern auf dem Port, ein falsches virtuelles Netz am Port, eine fehlende Route, ein blockierender Filter, ein überlasteter Uplink oder ein DNS-Eintrag, der auf die falsche Adresse zeigt.

Das muss sitzen

  • Die sieben Schritte der Fehlersuche werden auch direkt abgefragt.
  • Von unten nach oben vorgehen: Kabel, Verbindung, Adresse, Route, Name, Dienst.
  • Ein DuplexkonfliktUnterschiedliche Duplexeinstellung auf beiden Seiten einer Verbindung; erzeugt Fehler und Einbrüche. zeigt sich als Verbindung mit vielen Fehlern, nicht als Ausfall.
  • Erreichbarkeit per Adresse, aber nicht per Name, ist immer ein Namensproblem.
  • Der Paketmitschnitt beantwortet, was tatsächlich über die Leitung geht.

So wird gefragtErwarte Symptombeschreibungen mit einem Hinweis, der eine Schicht ausschließt. Nutze ihn, statt alle Möglichkeiten durchzugehen.

Fragen dazu üben: Konto nötig 26 Fragen in diesem Bereich

Die Kapitel folgen der veröffentlichten Gliederung des Anbieters (N10-009, gültig ab 20.06.2024), zuletzt geprüft am 09.09.2026. Verbindlich bleibt, was der Anbieter schreibt.

Diese Kapitel sind frei lesbar, ohne Konto. Die Übungsfragen dazu brauchen eines, weil sie sich merken, was du beantwortet hast und wann sie wiederkommen. Was der Zugang kostet.