KapFixIT Zertifikatstrainer

// Lernkapitel

CCNA

Erst lesen, dann üben. Jeder Prüfungsbereich einmal im Zusammenhang erklärt: worum es geht, was sitzen muss und wie der Anbieter genau diesen Bereich abfragt.

// Kapitel 1 · 17 bis 23 % der Prüfung

Netzwerkgrundlagen

CCNA beginnt bei den Bausteinen eines Netzes und bei der Adressierung. Ohne diesen Bereich trägt keiner der folgenden.

Zu den Bausteinen gehören RouterGerät, das anhand der IP-Adresse auf Schicht 3 weiterleitet., SwitchGerät, das anhand der MAC-Adresse auf Schicht 2 weiterleitet., Firewall, Zugangspunkt und Steuerungssysteme für drahtlose Netze. Jedes Gerät hat eine Aufgabe: Der Switch verbindet innerhalb eines Netzes, der Router zwischen Netzen, die Firewall filtert, der Zugangspunkt bringt Funk ins Netz.

Bei den Verbindungen geht es um Kupfer und Glasfaser, um Einmoden- und Mehrmodenfaser sowie um die üblichen Geschwindigkeiten und Reichweiten. Dazu kommen die Kennwerte einer Verbindung: Bandbreite, Verzögerung, Schwankung und Verlust. Für Sprache und Video sind Schwankung und Verlust wichtiger als reine Bandbreite.

Bei der Adressierung geht es um IPv4 mit Netzmaske und Teilnetzen sowie um IPv6 mit seinen Adresstypen: global eindeutig, verbindungslokal, eindeutig lokal, Mehrfachziel und Beliebigziel. Die Bildung einer Adresse aus dem Präfix und der Schnittstellenkennung gehört dazu, ebenso die Verkürzungsregeln beim Schreiben.

Zuletzt die Virtualisierung: virtuelle Maschinen, ContainerSteuerelement zur Anordnung in Zeilen und Spalten; Grundlage anpassungsfähiger Layouts. und die Idee, Netzfunktionen als Software zu betreiben.

Das muss sitzen

  • SwitchGerät, das anhand der MAC-Adresse auf Schicht 2 weiterleitet. verbindet innerhalb eines Netzes, RouterGerät, das anhand der IP-Adresse auf Schicht 3 weiterleitet. zwischen Netzen.
  • Für Sprache zählen Schwankung und Verlust mehr als Bandbreite.
  • IPv6 kennt keine Broadcastadresse, dafür Mehrfachziel und Beliebigziel.
  • Verbindungslokale AdressenIPv6-Adresse aus fe80::/10, gültig nur auf der jeweiligen Verbindung. beginnen mit fe80 und gelten nur auf dem Segment.
  • Teilnetze rechnen können ist Grundlage für den ganzen RestZugriffsart auf Schnittstellen über HTTP-Methoden wie GET und PUT. der Prüfung.

So wird gefragtRechne mit Aufgaben zur Adressberechnung in beiden Protokollfamilien. Übung macht sie zu sicheren Punkten.

Fragen dazu üben: Konto nötig 22 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 2 · 17 bis 23 % der Prüfung

Netzwerkzugang

Der zweite Bereich behandelt alles, was auf der Zugangsebene passiert, also am SwitchGerät, das anhand der MAC-Adresse auf Schicht 2 weiterleitet. und im Funknetz.

Virtuelle Netze trennen ein physisches Netz in mehrere logische. Ein Zugangsport gehört zu einem virtuellen Netz, ein Verbindungsport trägt mehrere und kennzeichnet sie mit einer Markierung. Das native Netz auf einem Verbindungsport wird ohne Markierung übertragenGeordnete Verlagerung einer FSMO-Rolle bei erreichbarem Inhaber. und muss auf beiden Seiten übereinstimmen, sonst entstehen Fehler, die schwer zu finden sind.

Die WeiterleitungVerbindung der Ausgabe eines Programms mit der Eingabe des nächsten. am SwitchGerät, das anhand der MAC-Adresse auf Schicht 2 weiterleitet. beruht auf der Tabelle der Hardwareadressen: gelernt beim Empfang, verwendet beim Senden, unbekannte Ziele werden geflutet. Das VerfahrenSchrittweise Beschreibung der Umsetzung. gegen Schleifen wählt eine Wurzel und blockiert überflüssige Wege. Die Bündelung mehrerer Leitungen erhöht Bandbreite und Ausfallsicherheit; beide Seiten müssen dieselbe Betriebsart nutzenWas ein Service leistet oder welche Einschränkung er beseitigt..

Im Funknetz gibt es die Betriebsarten mit und ohne Steuerungssystem. Ein Zugangspunkt mit Steuerung holt seine Einstellungen zentral, ein eigenständiger wird einzeln konfiguriert. Zur Absicherung gehören aktuelle Verschlüsselung und eine Anmeldung entweder mit gemeinsamem Schlüssel oder über einen Verzeichnisdienst.

Zur Grundkonfiguration gehören Gerätename, Verwaltungsadresse, Zugangsschutz, verschlüsselter Fernzugriff und die Sicherung der Konfiguration.

Das muss sitzen

  • Ein Zugangsport trägt ein virtuelles Netz, ein Verbindungsport mehrere mit Markierung.
  • Das native Netz muss auf beiden Seiten einer Verbindung übereinstimmen.
  • Unbekannte Ziele werden geflutet, bekannte gezielt weitergeleitet.
  • Bei der LeitungsbündelungZusammenfassung mehrerer Anschlüsse zu einer logischen Verbindung. müssen beide Seiten dieselbe Betriebsart nutzenWas ein Service leistet oder welche Einschränkung er beseitigt..
  • Ein Zugangspunkt mit Steuerung holt seine Einstellungen zentral.

So wird gefragtErwarte Konfigurationsausschnitte mit einem Fehler. Prüfe zuerst virtuelles Netz und Porttyp, dann das native Netz.

Fragen dazu üben: Konto nötig 22 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 3 · 22 bis 28 % der Prüfung

IP-Konnektivität

Dieser Bereich hat das größte Gewicht und behandelt das Routing.

Die Routingtabelle ist der Kern. Zu jedem Ziel gibt es die genaueste passende Route, und diese gewinnt unabhängig von der Herkunft. Kommen mehrere Wege gleicher Genauigkeit in Frage, entscheidet die Verwaltungsdistanz, welche Quelle bevorzugt wird, und innerhalb eines VerfahrensSchrittweise Beschreibung der Umsetzung. die MetrikMaß für die Güte eines Weges innerhalb einer Routenquelle..

Statische RoutenVon Hand eingetragene Route mit fester Zielangabe. werden von Hand gesetzt, mit einem nächsten Sprung oder einer ausgehenden Schnittstelle. Die StandardrouteAuffangeintrag 0.0.0.0/0 für alles, wofür kein genauerer Eintrag passt. fängt alles auf, wofür es keinen genaueren Eintrag gibt. Eine Route ins Nichts wird bewusst gesetzt, um Verkehr zu verwerfen.

Bei den dynamischen VerfahrenSchrittweise Beschreibung der Umsetzung. steht OSPFRoutingprotokoll nach Verbindungszustand für den Einsatz innerhalb einer Organisation. im Vordergrund. Es arbeitet mit Bereichen, bildet Nachbarschaften, tauscht Zustandsinformationen aus und berechnet daraus die kürzesten Wege. Für eine Nachbarschaft müssen mehrere Werte übereinstimmen: Bereich, Zeitgeber, Netzmaske und Authentifizierung. Die Kennung eines RoutersGerät, das anhand der IP-Adresse auf Schicht 3 weiterleitet. wird gewählt oder gesetzt.

Dazu kommt die Ausfallsicherheit am ersten Sprung: Mehrere RouterGerät, das anhand der IP-Adresse auf Schicht 3 weiterleitet. teilen sich eine virtuelle Adresse, sodass ein Ausfall für die Endgeräte unsichtbar bleibt.

Zum Bereich gehören außerdem die Adressübersetzung in ihren Varianten und die Frage, wie interne Netze überhaupt nach außen kommunizieren.

Das muss sitzen

  • Die genaueste passende Route gewinnt, unabhängig von der Herkunft.
  • Bei gleicher Genauigkeit entscheidet die Verwaltungsdistanz, dann die MetrikMaß für die Güte eines Weges innerhalb einer Routenquelle..
  • Für eine OSPFRoutingprotokoll nach Verbindungszustand für den Einsatz innerhalb einer Organisation.-Nachbarschaft müssen Bereich, Zeitgeber, Maske und Authentifizierung passen.
  • Ausfallsicherheit am ersten Sprung nutzt eine virtuelle Adresse für die Endgeräte.
  • Eine StandardrouteAuffangeintrag 0.0.0.0/0 für alles, wofür kein genauerer Eintrag passt. fängt auf, wofür kein genauerer Eintrag existiert.

So wird gefragtErwarte Ausgaben einer Routingtabelle und die Frage, welchen Weg ein Paket nimmt. Zuerst die Genauigkeit vergleichen, dann die Distanz.

Fragen dazu üben: Konto nötig 27 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 4 · 7 bis 13 % der Prüfung

IP-Dienste

Der vierte Bereich behandelt die Dienste, die ein Netz nutzbar machen.

Die Adressübersetzung verbirgt interne Adressen hinter einer oder mehreren öffentlichen. Statisch bildet eine Adresse fest ab, dynamisch nutzt einen Vorrat, und die Überladung teilt eine Adresse über Portnummern auf viele interne Geräte auf. Für Server von außen erreichbar zu machen, braucht es eine statische Abbildung.

Die ZeitsynchronisierungDauerhaftes Nachführen der Systemuhr anhand einer gemeinsamen Quelle. ist wichtiger, als sie klingt: Ohne gleiche Uhren sind ProtokolleEintrag mit Text und Struktur, der im Log-Analytics-Arbeitsbereich landet und mit KQL abgefragt wird. nicht vergleichbar und Zertifikate scheitern.

DHCP verteilt Adressen. Wichtig ist der FallBearbeitbarer Vorgang aus einer oder mehreren Warnungen, mit Notizen und Abschlussentscheidung., in dem der Server nicht im selben Segment steht: Dann leitet ein RouterGerät, das anhand der IP-Adresse auf Schicht 3 weiterleitet. die Anfragen weiter. DNS löst Namen auf; ein Gerät kann selbst Auflöser sein oder weiterleiten.

Die DienstgüteBevorzugte Behandlung bestimmter Verkehrsarten. ordnet Verkehr in Klassen und behandelt sie unterschiedlich: Sprache bevorzugt, Massenübertragungen nachrangig. Markierung, WarteschlangenPuffer, aus dem genau ein Verarbeiter eine Nachricht abholt. und Begrenzung sind die Mittel.

Zur Verwaltung gehören SNMPProtokoll zur Überwachung und Verwaltung von Netzwerkgeräten; sicher erst ab Version 3. für Zustandsabfragen und Meldungen, die Protokollierung an einen zentralen Sammler mit SchweregradenStufe einer Syslog-Meldung von 0 (Notfall) bis 7 (Fehlersuche). und Datenflussinformationen für die Frage, wer wie viel Verkehr verursacht. Für den Zugriff auf Geräte gilt der verschlüsselte Weg statt des offenen.

Das muss sitzen

  • Überladung teilt eine öffentliche Adresse über Portnummern auf viele Geräte auf.
  • Ein DHCP-Server in einem anderen Segment braucht eine WeiterleitungVerbindung der Ausgabe eines Programms mit der Eingabe des nächsten. am RouterGerät, das anhand der IP-Adresse auf Schicht 3 weiterleitet..
  • Ohne gleiche Uhren sind ProtokolleEintrag mit Text und Struktur, der im Log-Analytics-Arbeitsbereich landet und mit KQL abgefragt wird. nicht vergleichbar.
  • DienstgüteBevorzugte Behandlung bestimmter Verkehrsarten. priorisiert, sie schafft keine Bandbreite.
  • Für den Gerätezugriff gilt der verschlüsselte Weg, nicht der offene.

So wird gefragtAchte auf Fälle, in denen Geräte keine Adresse bekommen. Die Weiterleitung am Router ist die häufigste fehlende Zutat.

Fragen dazu üben: Konto nötig 11 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 5 · 12 bis 18 % der Prüfung

Sicherheitsgrundlagen

Der fünfte Bereich behandelt die Absicherung von Netz und Geräten.

Die Grundlagen sind die SchutzzieleVertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit., die Unterscheidung von BedrohungEtwas, das eine Schwachstelle ausnutzen könnte., SchwachstelleLücke, die ausgenutzt werden kann. und Gegenmaßnahme sowie die Trennung von Authentifizierung, AutorisierungFestlegung, welche Rechte ein authentifizierter Zugang erhält. und Abrechnung.

Am Gerät gilt: sichere Kennwörter, verschlüsselte Verwaltungszugänge, Begrenzung der Zugriffsquellen, Rollen für unterschiedliche Aufgaben und eine zentrale Anmeldung statt lokaler Konten. ZugriffslistenRegelwerk zur Filterung von Verkehr; erste passende Zeile entscheidet. filtern Verkehr; die Reihenfolge zählt, und am Ende steht eine unsichtbare Regel, die alles Übrige verwirft. Deshalb muss erlaubter Verkehr ausdrücklich erlaubt werden.

Am SwitchGerät, das anhand der MAC-Adresse auf Schicht 2 weiterleitet. schützen Maßnahmen gegen unerwünschte Adressvergabe, gegen gefälschte Adressauflösung und gegen zu viele Hardwareadressen an einem Port. Diese Portsicherheit kann bei Verletzung melden, verwerfen oder den Port abschalten.

Im Funknetz geht es um aktuelle Verschlüsselung und die Wahl zwischen gemeinsamem Schlüssel und Anmeldung über einen Verzeichnisdienst.

Dazu kommen die Begriffe rund um verschlüsselte Verbindungen zwischen Standorten und für einzelne Nutzer sowie die üblichen Angriffsarten, die man am Namen erkennen sollte.

Das muss sitzen

  • Am Ende jeder ZugriffslisteRegelwerk zur Filterung von Verkehr; erste passende Zeile entscheidet. steht eine unsichtbare Regel, die alles Übrige verwirft.
  • Die Reihenfolge in einer ZugriffslisteRegelwerk zur Filterung von Verkehr; erste passende Zeile entscheidet. entscheidet über die Wirkung.
  • Portsicherheit kann melden, verwerfen oder den Port abschalten.
  • Zentrale Anmeldung ist besser als lokale Konten auf jedem Gerät.
  • Schutz gegen gefälschte Adressauflösung wirkt auf der Sicherungsschicht.

So wird gefragtErwarte Zugriffslisten mit mehreren Zeilen und die Frage, ob ein Paket durchkommt. Von oben nach unten lesen und die Schlussregel nicht vergessen.

Fragen dazu üben: Konto nötig 17 Fragen in diesem Bereich

// Kapitel 6 · 7 bis 13 % der Prüfung

Automatisierung

Der letzte Bereich behandelt Automatisierung und Programmierbarkeit.

Der Ausgangspunkt ist der Unterschied zwischen herkömmlicher und softwaregesteuerter Vernetzung. Herkömmlich trägt jedes Gerät seine eigene Steuerung; softwaregesteuert wird die Steuerung von der WeiterleitungVerbindung der Ausgabe eines Programms mit der Eingabe des nächsten. getrennt und zentral verwaltet. Ein Steuerungssystem kennt das ganze Netz und verteilt Entscheidungen an die Geräte.

Daraus folgt die Idee der Absicht statt der Einzelbefehle: Man beschreibt den gewünschten ZustandZuordnung zwischen beschriebenen Ressourcen und tatsächlichen Objekten., und das System setzt ihn um. Der Vorteil ist Gleichmäßigkeit über viele Geräte, der Nachteil eine neue Abhängigkeit.

Bei den Schnittstellen geht es um Programmierschnittstellen über das Web, um die Methoden für Lesen, Anlegen, Ändern und Löschen, um Statuscodes und um die Formate für Daten. JSONDatenformat mit geschweiften Klammern und Schlüssel-Wert-Paaren. gehört gelesen und in seinen Grundzügen verstanden: Objekte, Listen, Zeichenketten, Zahlen und Wahrheitswerte.

Bei den WerkzeugenFähigkeit, die ein Agent aufrufen darf, etwa die Suche in hochgeladenen Dateien. zur Konfigurationsverwaltung geht es um den Unterschied zwischen einem Ansatz, bei dem ein zentraler Rechner die Geräte anspricht, und einem, bei dem ein AgentVerfolgt ein Ziel über mehrere Schritte und ruft dafür selbstständig Werkzeuge auf. auf dem Gerät läuft. Beschreibungsdateien halten den gewünschten ZustandZuordnung zwischen beschriebenen Ressourcen und tatsächlichen Objekten. fest, damit er wiederholbar ist.

Zuletzt geht es um die Frage, wo Automatisierung sinnvoll ist: bei vielen gleichartigen Geräten und bei Aufgaben, die oft und gleich ablaufen.

Das muss sitzen

  • Softwaregesteuerte Vernetzung trennt Steuerung von WeiterleitungVerbindung der Ausgabe eines Programms mit der Eingabe des nächsten..
  • JSONDatenformat mit geschweiften Klammern und Schlüssel-Wert-Paaren. gehört gelesen: Objekte in geschweiften, Listen in eckigen Klammern.
  • Die Methoden einer Webschnittstelle stehen für Lesen, Anlegen, Ändern und Löschen.
  • Beschreibungsdateien machen einen ZustandZuordnung zwischen beschriebenen Ressourcen und tatsächlichen Objekten. wiederholbar.
  • Automatisierung lohnt bei vielen gleichartigen Geräten, nicht bei Einzelfällen.

So wird gefragtErwarte kurze JSON-Ausschnitte und die Frage nach einem Wert. Lies die Struktur von außen nach innen.

Fragen dazu üben: Konto nötig 11 Fragen in diesem Bereich

Die Kapitel folgen der veröffentlichten Gliederung des Anbieters (200-301 v1.1, gültig ab 20.08.2024), zuletzt geprüft am 09.09.2026. Verbindlich bleibt, was der Anbieter schreibt.

Diese Kapitel sind frei lesbar, ohne Konto. Die Übungsfragen dazu brauchen eines, weil sie sich merken, was du beantwortet hast und wann sie wiederkommen. Was der Zugang kostet.